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Geschichte der Katze

Professionelles Tiersitterservice Wien

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Die Geschichte der Katze:

Die ersten Katzen gelangten vermutlich über Warentransporte von Vorderasien nach Europa und nahmen bereits vor 5000 bis 6000 Jahren Einzug in den Haushalt des Menschen. Vorerst aus allgemeinnützlichen Gründen, denn die Vierbeiner schützten die Ernteerträge und andere Vorräte vor Mäusen und Ratten. Schnell fand die Katze durch ihre Geschicklichkeit bei der Jagd, durch ihr liebes und verschmustes Wesen, durch die Treue, Sauberkeit und Schönheit einen festen Platz im Leben der Menschen. Dieses Verhältnis wurde allerdings durch die Dummheit des Menschen, geprägt durch den Aberglauben, der im 13. Jh. entfachte und bis ins 18. Jh. dauerte, völlig zerstört. Die Strafe dafür folgte im 15. Jh. durch den Ausbruch der Pest, die durch die starke Vermehrung der Ratten verursacht und verbreitet wurde.Erst in der Zeit der Künstler, die die Anmut und Grazie der Katzen bewunderten, fand diese in das Leben des Menschen zurück. Mittlerweile wohnen ca. 45.000.000 Hauskatzen mit uns in Europa und erfreuen sich wachsender Begeisterung.
Nahrung der Katze:
Der natürliche Lebensraum der Falbkatzen, der unsere Hauskatzen zugeordnet werden, sind Steppen- und Buschgebiete und Savannen Afrikas und Arabiens. Katzen sind Einzeljäger kleiner Beutetiere. 7 bis 9 oder mehr Mäuse braucht eine Katze zur Deckung ihres täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs. Dementsprechend nimmt die Katze gern häufig kleine Futtermengen zu sich. Im Gegensatz zum Hund ist die Katze ein langsamer und selektiver Fresser. Oft wird unbekanntes Futter abgelehnt, was in späteren Jahren bei diätetischen Therapiemaßnahmen häufig zu Problemen führt. Aus diesem Grunde ist es ratsam, Katzen früh an unterschiedliche Futtersorten zu gewöhnen. Katzen sind streng an die Nahrung Beutetier adaptiert, wobei mit dem Beutetier nicht nur Fleisch sondern auch die Knochen, das Blut und der Magen- Darm- Inhalt aufgenommen werden. Durch die Jahrmillionen lange Anpassung an diese Ernährung hat die Katze die Fähigkeit verloren, sich ausschließlich mit pflanzlicher Kost zu ernähren. Katzen können vegetarisch ernährt werden, sie brauchen Fleisch in ihrer Nahrung. Andererseits ist „nur Fleisch“ aber zu wenig. Bei der Beurteilung der Nährstoffversorgung ist grundsätzlich zwischen Wohnungskatzen und jagenden Katzen zu unterscheiden. Jagende Katzen sind zumindest teilweise Selbstversorger und Erkrankungen aufgrund eines Nährstoffmangels sind nicht zu erwarten. Wohnungskatzen sind dagegen gänzlich auf ihren Besitzer als Nahrungsbeschaffer angewiesen und unausgewogene oder mangelhafte Fütterung kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.
Häufige Verhaltensprobleme der Katze:
Stubenunreinheit:
Man muss hier streng zwischen Kot- und /oder Harnabsatz an unerwünschten Stellen und Markierverhalten unterscheiden: Beim Markieren wird Harn in kleinen Mengen in nahezu horizontalem Strahl auf Gegenstände gespritzt. Vorerst ist durch eine tierärztliche Untersuchung abzuklären, ob die Katze nicht an einer Erkrankung der harnbildenden und harnableitenden Organe leidet oder an einer Erkrankung, die Durchfall verursacht. Auch an schmerzhafte Prozesse im Bereich der Wirbelsäule ist zu denken, die die normale Körperhaltung zum Kot- und Harnabsatz im Kistchen verhindert. Wird Kot und/oder Harn außerhalb des Katzenkistchens abgesetzt, so kann dies auch durch eine übertriebene Hygiene seitens des Besitzers verursacht werden: Keinesfalls sollte man das Katzenkistchen mit stark riechenden Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln behandeln. Diese Fremdgerüche können die Katze regelrecht vom Kistchen vertreiben. Reinigung mit reinem Wasser ist vollkommen ausreichend. Auch der Wechsel zu einer anderen Art von Einstreu kann zum Verlust der Stubenreinheit führen. Verunreinigte Stellen in der Wohnung sollen keinesfalls mit ammoniakhaltigen Reinigungsmitteln behandelt werden: Ammoniak erinnert die Katze an Harngeruch und provoziert geradezu die Verunreinigung dieser so behandelten Stellen. Vielmehr empfehlen sich geruchsneutrale (z.B Schmierseife). Werden mehrere Katzen gehalten, so gilt für die Anzahl der Kistchen: Anzahl der Katzen + eines dazu. Sämtliche Veränderungen in der Umgebung der Katze können Stubenunreinheit auslösen: Wohnungswechsel, Zu- und Wegzug von Personen, Umstellen von Möbeln, Zuzug einer Katze in der Nachbarwohnung, Handwerker in der Wohnung usw. Markieren: Dies kann verursacht sein durch Zukauf einer weitern Katze oder das Einziehen der Katze fremder Personen. Man kann dem entgegenwirken durch eine für die Katze überraschende Bestrafung, wenn man sie „in flagranti“ erwischt: z.B Anspritzen mit einer Blumenspritze. In manchen Fällen bewährt sich auch eine Hormontherapie durch den Tierarzt ( auch bei kastrierten Tieren). Zerkratzen von Gegenständen:
Das Kratzen an Möbelstücken hat nicht nur die Funktion der Krallenpflege, sondern auch die des Markierens; Die Katze überträgt den Duft der Vorderpfoten auf den Gegenstand . Auch das Reiben des Kopfes an Möbeln hat Markierfunktion: Im Wagenbereich der Katze befinden sich nämlich Duftdrüsen. Abhilfe kann man durch das Anbieten eines Kratzbaumes oder –Brettes schaffen. Beim kauf sollte man darauf achten, dass die Struktur des Gewebes senkrecht, keinesfalls horizontal verläuft. Man montiert diese Kratzeinrichtung nahe des von der Katze zur Krallenpflege benützten Einrichtungsstückes. Manchmal muss man der Katze die Benützung des Kratzbrettes oder Kratzbaumes zeigen: Man nimmt eine ihrer Vorderpfoten und führt mit dieser Kratzbewegungen am Kratzbrett aus. Zusätzlich wird dadurch das Kratzbrett mit dem Duft der Vorderpfote markiert und dadurch attraktiver. Wird das Kratzbrett benützt, so sollte man es der Katze lassen, auch wenn es schon sehr verschlissen ist. Ein neues Kratzbrett wird vielleicht nicht sofort angenommen.
Fortpflanzung der Katze:
Die Phase, in der eine weibliche Katze paarungsbereit ist, nennt man Rolligkeit. Zumeist wird eine Katze das erste Mal im Alter von sechs bis zehn Monaten rollig. Der Begriff der Rolligkeit beschreibt bereits sehr gut, wie sich weibliche Katzen in dieser ungefähr fünf Tage andauernden Phase verhalten: Sie kugeln auf dem Boden herum, reiben sich an Gegenständen, maunzen laut und stellen ihr Hinterteil zur Schau. Die Kater werden zum einen durch dieses Verhalten auf die Weibchen aufmerksam und zum anderen – und dies ist bei weiteren Entfernungen besonders wichtig – durch die Lockstoffe im Urin der Katze. Diese Pheromone können über große Distanzen hinweg von den männlichen Tieren wahrgenommen werden und lassen sie solange suchen bis sie das Weibchen gefunden haben. Das Weibchen wehrt sich zunächst gegen die Paarung, was sich dann zu einem Spiel abschwächt bis sie schließlich paarungsbereit ist. Die Weibchen paaren sich in der Phase der Rolligkeit zumeist mit mehreren Katern. Die Trächtigkeit von Katzen dauert ca. 58 bis 65 Tage. Bereits nach ein paar Wochen ist erkennbar, dass die Katze trächtig ist: Ihre Zitzen verfärben sich. Einen dickeren Bauch hingegen bekommen trächtige Katzenweibchen erst in den letzten 20 bis 23 Tagen ihrer Trächtigkeit. Ein Wurf besteht zumeist aus vier bis sechs Jungtieren, bei erstgebärenden Katzen sind es eher weniger, bei einer wiederholten Trächtigkeit kann es auch mehr Nachwuchs geben. Katzen können dabei bis zu dreimal im Jahr werfen, was verdeutlicht wie extrem hoch der Reproduktionsgrad ist. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich als Katzenhalter mit der Frage nach der Verhütung der Trächtigkeit, also einer Kastration, zu befassen.

Link zu: www.aquariumpflege-wien.at

Link zu: www.haushueter.at

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